Leiden in Krisengebieten nimmt zu

Hungersnöte in Konfliktgebieten haben laut einem aktuellen Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinen Nationen zuletzt weiter zugenommen.

Hungersnöte in Konfliktgebieten haben laut einem aktuellen Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinen Nationen zuletzt weiter zugenommen.

Nach Angaben der Organisation ist die Zahl der Hungerleidenden im Jahr 2016 weltweit gegenüber dem Vorjahr von 777Millionen auf 815 Millionen Menschen gestiegen. Insgesamt seien allerdings nur 16 Länder von den Berichterstattern erfasst worden, und diese seien „beiWeitem nicht die einzigen bedenklichen Regionen“.

Am schlimmsten vom Hungerleiden betroffen ist dem Bericht zufolge die Bevölkerung im Jemen mit anteilig 60 %, was rund 17 Millionen Menschen entspricht. Im Südsudan trifft die Nahrungsknappheit den Angaben zufolge 45 % oder 4,8 Millionen Menschen; in Syrien sind es 6,5 Millionen oder ein Drittel der Bevölkerung.

Äußerst kritisch stuft die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinen Nationen (FAO) aber auch die Lage im Kongo ein. Durch Krisen in anderen Teilen Afrikas werde überschattet, dass sich die Situation hier rapide verschlechtere. Gemeinsam haben laut der Ernährungsorganisation alle betroffenen Gebiete, dass sie durch gewaltsame Konflikte geprägt sind.

Tatsächlich sei die Zunahme kriegerischer Auseinandersetzungen die Hauptursache dafür, dass der weltweite Hunger jüngst wieder zugenommen habe, nachdem er zuvor über Jahrzehnte kontinuierlich rückläufig gewesen sei.

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