EU-Milchanlieferungen leicht gestiegen

Die Milchanlieferung ist in der Europäischen Union im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr in Summe um 1,6% gestiegen (EU ohne Grossbritannien). Im Dezember lag sie nur mehr um 0,2% über dem Vorjahresniveau, wobei die Entwicklung in den Mitgliedsländern unterschiedlich verlief.

Während etwa in Italien (+3,5%), Irland (+4,6%) und Polen (+1,2%) spürbar mehr Rohmilch von den Molkereien übernommen wurde, tendierten die Anlieferungen in Frankreich (-1,4%), Deutschland (-1,1%), Österreich (-2,1%) und in den Niederlanden (-0,4%) nach unten. Dies geht aus aktuellen Berechnungen der Milchmarktbeobachtungsstelle der EU-Kommission hervor.

Auch in den anderen grossen Milchexportländern verlief die Entwicklung uneinheitlich: In Neuseeland übertraf die Anlieferung im Dezember 2020 das Vorjahresniveau um 0,7%. Von Juni (Beginn der Milchsaison) bis Dezember 2020 wurde ein Plus von 0,8% verzeichnet. In Australien wurde die Liefermenge im Dezember witterungsbedingt um 1,9% reduziert, während von Juli bis Dezember gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 0,8% gemeldet wurde.

Weiterhin nach oben zeigt die Lieferkurve in den USA. Hier kam es im Dezember zu einer Steigerung von 3,1% gegenüber dem Vorjahresmonat, im gesamten Kalenderjahr 2020 wurde von den Verarbeitern um 2,1% mehr Rohmilch übernommen als im Jahr davor

 

Von sda

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