1,41 Mio. Tonnen Rüben verarbeitet

Peter Imhof, Leiter Rübenmanagement bei der Schweizer Zucker AG, blickt zurück auf die Zuckerrübensaison 2018.

Peter Imhof, Leiter Rübenmanagement bei der Schweizer Zucker AG, blickt zurück auf die Zuckerrübensaison 2018.

Nach 89 Tagen wurde die Kampagne in Frauenfeld am 28. Dezember abgeschlossen. In Aarberg dauerte die Kampagne  76 Tage und wurde bereits am 18.Dezember beendet. Die Ursachen der unterschiedlichen Kampagnendauer  liegen  in den grossen Ertragsunterschieden zwischen der Ost- und der Westschweiz und bei der eingeschränkten Verarbeitungsleistung in Frauenfeld aufgrund der Rübenqualität.

In der Ostschweiz konnte ein Zuckerertrag von brutto 13t/ha geerntet werden (Zuckergehalt 17,4%, Rübenertrag 75t/ha). Angesichts der schwierigen Bedingungen ist dies ein ansprechendes Ergebnis. Im Einzugsgebiet der Zuckerfabrik Aarberg wurde ein durchschnittlicher Zuckerertrag von 11t/ha erreicht (Zuckergehalt 17,3%, Rübenertrag 63,5t/ha). Vor allem in den Kantonen der Westschweiz waren die Ergebnisse verbreitet unterdurchschnittlich, dies infolge der extremen Trockenheit und der Verbreitung der neuen Krankheit, Syndrom des basses richesses. Bei der inneren Qualität der Rüben fällt der hohe Gehalt an Alpha-Amino-Stickstoff auf. Entsprechend liegt die durchschnittliche Ausbeute bei tiefen 87,5%.

Gesamthaft konnten 1,41Mio. t Zuckerrüben verarbeitet werden, inkl. 60000t Biorüben und 87000t Importrüben aus Deutschland. Die Zuckerproduktion von total 220000t liegt deutlich unter dem Mehrjahres-Schnitt und unter dem Bedarf der SZU. Nur beim Biozucker ist dank des ausgedehnten Anbaus und relativ guter Erträge die Nachfrage gedeckt.

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