20% weniger Getreide wegen Krieg

Die russische Invasion in die Ukraine hat die landwirtschaftliche Produktion in der Ukraine erheblich gestört.

Die Getreideernte werde in diesem Jahr aufgrund reduzierter Aussaatflächen nach der Invasion voraussichtlich um rund 20 Prozent niedriger ausfallen als 2021, teilte das britische Verteidigungsministerium vergangene Woche in einem Geheimdienst-Update mit.

Die Ukraine sei der weltweit der viertgrösste Produzent und Exporteur von Agrargütern, hiess es weiter. Ein reduziertes Getreideangebot aus der Ukraine werde Inflationsdruck erzeugen und den globalen Getreidepreis in die Höhe treiben. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) dringt gleichzeitig darauf, Handelswege für Getreide aus dem Kriegsland Ukraine offen zu halten. Die UN-Institution geht davon aus, dass bei Weizen nur rund die Hälfte der Vorjahresmenge geerntet werden kann.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Wie stark ist Euer Betrieb von der Trockenheit betroffen?

2.8 % Gar nicht
9.7 % Gering
29 % Stark
40 % Sehr stark
18.6 % Mittel

Teilnehmer insgesamt 145

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?