Agrarkonzern profitiert von «Putin-Prämie»

Der deutsche Agrarhändler BayWa verdient wegen der Krim-Krise noch besser als geplant. Der Konflikt heize aus Furcht vor Lieferausfällen die Getreidepreise weltweit an, Händler nennen den Auftrieb «Putin-Prämie», sagte BayWa-Chef Klaus Josef Lutz am Donnerstag.

Der deutsche Agrarhändler BayWa verdient wegen der Krim-Krise noch besser als geplant. Der Konflikt heize aus Furcht vor Lieferausfällen die Getreidepreise weltweit an, Händler nennen den Auftrieb «Putin-Prämie», sagte BayWa-Chef Klaus Josef Lutz am Donnerstag.

Der Konzern mit Sitz in München handelt jährlich 2 bis 2,5 Millionen Tonne Getreide aus der Ukraine, das als Kornkammer Europas gilt. BayWa hat nach der aggressiven Expansion der vergangenen Jahre den Umsatz 2013 auf mittlerweile fast 16 Mrd. Euro getrieben. Alleine im letzten Jahr konnte der Umsatz um die Hälfte gesteigert werden. Lutz hatte die Baywa in den vergangenen Jahren durch mehrere Übernahmen im Ausland zu einem Global Player ausgebaut.

Die Gewinnentwicklung blieb zuletzt allerdings noch hinter dem Wachstum der Einnahmen zurück. Der Überschuss legte vorwiegend wegen eines Steuereffekts zuletzt nur leicht auf gut 121 Mio. Euro zu. Der Gewinn vor Steuern stieg um 37 Prozent auf 168 Mio. Euro. Sorgenkind war die Bausparte, bei der der Gewinn deutlich zurückging.sda

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