ASP verursacht enormen Schaden

Die deutsche Schweinebranche steht einer bisher noch nie da gewesenen Herausforderung gegenüber.

Die deutsche Schweinebranche steht einer bisher noch nie da gewesenen Herausforderung gegenüber.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) und die Corona-Krise verursachen allerdings nicht nur in der BRD Kopfzerbrechen und tägliche Millionenverluste, auch die internationalen Auswirkungen sind gigantisch. Praktisch das gesamte Exportvolumen Deutschlands nach Asien ist weggebrochen und muss nun längere Zeit am Binnenmarkt untergebracht werden. Da dieser schon bisher reichlich versorgt war, können die alter nativen Absatzwege nur mittels tiefen Preisen gefunden werden. Mit dem Notierungsrückgang von 20 Cent (21.5 Rp.) wurde bereits die erste für Erzeuger unangenehm riechende Duftmarke gesetzt.

Die Mengen- und Preisdruckwelle zeigt auch in den übrigen EU-Ländern Wirkung. Besonders betroffen ist Belgien, das selbst wegen ASP-Wildschweinen Richtung Asien gesperrt ist und nunmehr auch kaum Ware Richtung Deutschland absetzen kann. EU-Länder wie Holland, Dänemark, Frankreich und Spanien hoffen nun, das aktuell lukrative China-Exportgeschäft ausbauen zu können und auf diese Weise in ihren Ländern einen Preisverfall zu verhindern.

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