
Für jede verkaufte Flasche «Honey Beer» überweist die Brauerei Locher fünf Rappen an Bienen Schweiz.
zvg
Mit Honig veredelte Biere haben eine jahrhundertealte Tradition. Bei der Brauerei Locher stand ein Honigbier deshalb schon lange auf der Wunschliste. Ein erstes Honigbier entstand bereits vor einigen Jahren gemeinsam mit Bienen Schweiz.
Wie der Imkerverband der deutschen und rätoromanischen Schweiz in der Mitteilung zusammen mit der Brauerei Locher schreibt, wurde die Rezeptur für das «Honey Beer» nun grundlegend überarbeitet: «Der Honig verleiht dem leicht trüben Bier seine goldgelbe Farbe und einen süsslich-würzigen Geschmack, feine Holunderblütennoten geben ihm sommerliche Leichtigkeit.»
Beitrag für die Umwelt
Der Honig sei bewusst fein dosiert und verleihe dem Bier eine dezente Süsse, ohne seine Trinkbarkeit zu beeinflussen. «Auf der Suche nach dem geeigneten Honig entstand der Wunsch, mit dieser neuen Bierspezialität auch einen Beitrag für die Umwelt und die Biodiversität zu leisten», lässt sich Aurèle Meyer, Geschäftsleiter der Brauerei Locher, in der Mitteilung zitieren.
«Denn Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber sind für eine vielfältige Flora und Fauna unverzichtbar. Gemeinsam mit Bienen Schweiz haben wir diesen Gedanken weiterentwickelt und leisten pro Flasche einen Beitrag an Bienenschutzprojekte. Aufgrund der veränderten Kundenbedürfnisse haben wir die Rezeptur angepasst. Daraus ist das neue, harmonisch ausbalancierte Honey Beer entstanden», so Meyer.
Fünf Rappen pro Flasche für mehr Blüten
Der Honig stammt aus der Schweiz und trägt das Goldsiegel, das für kontrollierte Qualitätsstandards und regionale Imkerei steht. «Oft wird in verarbeiteten Produkten wie zum Beispiel in Kuchen importierter Honig verwendet. Daher freuen wir uns, dass beim Honey Beer nur Schweizer Honig zum Einsatz kommt», meldet sich Mathias Götti, Geschäftsführer von Bienen Schweiz in der Mitteilung zu Wort.
Für jede verkaufte Flasche «Honey Beer» überweist die Brauerei Locher fünf Rappen an Bienen Schweiz. Die Mittel werden gemäss dem Verband für bienenfreundliche Projekte wie beispielsweise sein Förderprogramm für Blühflächen ein. Denn Bestäuberinsekten fänden hierzulande nicht ganzjährig genügend Blütennahrung. Gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten, Gemeinden und Schulen schaffe man deshalb neue Lebensräume für Wild- und Honigbienen.
Das «Honey Beer» wird als fester Bestandteil des Sortiments von kleineren Fach- und Detailhändlern bis hin zu ausgewählten Supermärkten geführt.