
In Landquart wurde die Produktionskapazität verdoppelt.
Hilcona
Tofu hat sich vom Nischenprodukt zu einem festen Bestandteil der Ernährung entwickelt. Die steigende Nachfrage nach Produkten mit hohem Proteingehalt spürt auch Hilcona. Seit 2016 produziert die Coop-Tochter im Kanton Graubünden Tofu. Die Kapazitäten waren zuletzt vollständig ausgelastet.
Deshalb hat das Unternehmen eine neue Produktionsanlage gebaut und die Kapazitäten verdoppelt. Mitte Juni 2026 ging die neue Anlage in Betrieb. «Das schafft Raum für Innovation und Weiterentwicklung», schreibt Hilcona in einer Mitteilung. Der Neubau stärke den Standort Landquart. Er werde zum Kompetenzzentrum für Tofu und vegetarische Produkte weiterentwickelt. Hilcona bleibt nach eigenen Angaben der führende Schweizer Tofuproduzent.

Der in Landquart hergestellte Bio- Tofu basiert grösstenteils auf Schweizer Bio-Soja
Hilcona
Für die Tofu-Produkte setzt Hilcona grösstenteils auf Schweizer Bio-Soja. «Vor rund zehn Jahren hat Hilcona gemeinsam mit landwirtschaftlichen Partnern den Sojaanbau im breiten Markt etabliert und die Anbauflächen deutlich ausgeweitet», schreibt das Unternehmen weiter. Damit stärke man die regionale Landwirtschaft und reduziere die Abhängigkeit von globalen Lieferketten.

Der Tofu von Hilcona wird unter anderem bei Coop verkauft.
Hilcona
Das bei der Tofu-Produktion entstehende Okara verarbeitet Hilcona intern oder gibt es extern weiter. Der proteinreiche Pressrückstand gewinnt in Europa zunehmend an Bedeutung. «Durch die Verwertung von Okara trägt Hilcona aktiv zur Reduktion von Foodwaste und zur Förderung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft bei», schreibt das Unternehmen.