Deklassierung: Zu viel Weizen

Am 24. November 2017 hat der Schweizerische Getreideproduzentenverband (SGPV) die Deklassierung von Brotweizen der Ernte 2017 vorgeschlagen. Dies, weil das Angebot die Nachfrage übertrifft.

Am 24. November 2017 hat der Schweizerische Getreideproduzentenverband (SGPV) die Deklassierung von Brotweizen der Ernte 2017 vorgeschlagen. Dies, weil das Angebot die Nachfrage übertrifft.

«Der SGPV-Ausschuss hat die Offerten über insgesamt 34'200 t unter Berücksichtigung der mit der Deklassierung verbundenen Kosten und der Marktsituation evaluiert und beschlossen, die Deklassierung von 24'150 t backfähigem Brotweizen zu unterstützen», teilt der SGPV mit. Im Detail handelt es sich um 3'900 t der Klasse Top, 10'775 t der Klasse I und 9'475 t der Klasse II. 

Die Klasse Top der Ernte 2017 ist von überdurchschnittlicher Qualität. Daher ist es aus Sicht des Vorstandsausschusses sinnvoller, diesen Weizen zu überlagern, statt ihn zu Futterweizen zu deklassieren. Die physische Deklassierung  findet vom 11. Dezember 2017 bis zum 29. Juni 2018 statt. Folgende neun Unternehmen sind an der Marktentlastungsmassnahme beteiligt:

Agrokommerz AG, Marbach LU
Centre Collecteur (CC) Marti, Champvent VD
CC de Céréales de La Sarraz et environs, La Sarraz VD
Fenaco Genossenschaft, Winterthur ZH
Landi Hünenberg  ZG
Lüscher GmbH, Hallau SH
Mühle Bachmann AG, Diessenhofen TG
Saatzucht Düdingen FR
Thurtalgetreide Strass Genossenschaft, Frauenfeld TG. 

 

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