Denner testet «Wundertüte» gegen Food Waste

Denner verstärkt sein Engagement gegen Lebensmittelverschwendung und testet mit der «Wundertüte» ein neues Angebot. Kundinnen und Kunden profitieren von stark vergünstigten Lebensmitteln, die zwar optisch nicht perfekt, aber weiterhin einwandfrei geniessbar sind. 35 Tonnen Fleisch hat Denner bereits auf andere Weise gerettet.

pd/ome |

Mit der «Wundertüte» will Denner Lebensmitteln mit Schönheitsfehlern eine zweite Chance geben. «Was im Verkauf nicht mehr perfekt aussieht, aber weiterhin geniessbar ist, landet jetzt in der Denner Wundertüte», teilt das Unternehmen mit. «Food Waste ist nicht nur ein Problem für die Umwelt. Es kostet auch Geld. Wir haben also zwei triftige Gründe, um uns in diesem Bereich noch weiter zu verbessern», sagt Christian Staub, Leiter Verkauf bei Denner.

Die Wundertüte ist im Kassenbereich für 2,95 Franken erhältlich und wiegt mindestens drei Kilogramm. Enthalten sind optisch nicht mehr einwandfreie Früchte und Gemüse sowie Brot vom Vortag. Das Projekt startet am 16. März und wird während zwölf Wochen in 16 Pilotfilialen getestet. «Wir sind gespannt, ob die neuen Wundertüten bei unseren Kundinnen und Kunden ankommen. Sollte dies der Fall sein, prüfen wir eine definitive Aufnahme der Wundertüten in unser Angebot», erklärt Staub.

Filialen bei denen die Wundertüte erhältlich sein wird Biberist, Burgdorf, Hasle-Rüegsau, Konolfingen, Aarau EKZ Telli, Aarau Ziegelrain, Suhr, Gretzenbach, Windisch, Mellingen, Landquart, Chur Masanserstr., Chur Giacomettistr., Chur Rheinfels-Center, Domat Ems, Walenstadt.

Bereits 35 Tonnen Fleisch gerettet

Denner setzt bereits heute verschiedene Massnahmen zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung um. So kooperiert das Unternehmen seit 2023 mit App und Onlineplattform Too Good To Go, wodurch in rund 400 Filialen Lebensmittel gerettet werden. Darüber hinaus bestehen Partnerschaften mit Organisationen wie der Schweizer Tafel und Tischlein deck dich.

Zudem wurde gemeinsam mit dem Caritas-Markt ein weiteres Projekt etabliert. Unverkauftes und geprüftes Fleisch wird am Tag des Ablaufdatums eingefroren und später zu einem stark vergünstigten Preis weitergegeben. So konnten bereits rund 35 Tonnen Fleisch gerettet werden.

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