Detailhandel setzt leicht weniger um

Der Schweizer Detailhandel hat im Januar etwas weniger Umsatz gemacht. Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Umsätze sanken gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1,8 Prozent.

Real – das heisst unter Berücksichtigung der Teuerung – entsprach dies einem Minus von 1,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag aufgrund provisorischer Ergebnisse mitteilte. Im Vormonat Dezember waren die Umsätze teuerungsbereinigt noch um 2,8 Prozent gestiegen.

Insbesondere der Nicht-Nahrungsmittelsektor entwickelte sich im Berichtsmonat rückläufig (-2,7%). Vor allem die Umsätze an Verkaufsständen und auf Märkten sowie im Versand- und Internet-Detailhandel sanken. Auch das Geschäft mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik gab nach. Hingegen war der Verkauf von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabak quasi stabil (-0,2%).

Die Detailhandelsumsatzstatistik des BFS basiert auf einer Zufallsstichprobe von rund 3000 Unternehmen. Es handelt sich um eine monatliche Erhebung, wobei die kleinen Unternehmen vierteljährlich zu ihren monatlichen Umsätzen befragt werden.

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