Dabei sind gemäss einer Mitteilung des Marktforschungsunternehmens NielsenIQ vom Mittwoch sowohl der Bereich Lebensmittel (Food/Nearfood) und der Nicht-Lebensmittelbereich (Nonfood) gewachsen. Der Detailhandel erzielte in diesen Segmenten gegenüber der Vorjahresperiode ein Umsatzplus von 2,4 bzw. 2,0 Prozent.
Milchprodukte, Gemüse und Fleisch
Der Food-Bereich erzielte dabei vor allem dank Tiefkühlprodukten ein leichtes Umsatzwachstum. Aber auch die Kategorie «Kochzutaten» habe ein «moderates» Umsatzplus beigesteuert. Dabei hätten höhere Preise die rückläufigen Absatzmengen kompensiert. Demgegenüber verzeichneten die Bereiche Nahrungsmittel sowie Süsswaren und Snacks eine leicht negative Entwicklung. In beiden Kategorien hätten sich sinkende Verkaufsmengen wie auch tiefere Preise negativ auf den Umsatz ausgewirkt, heisst es dazu.
Erfreulich entwickelt sich auch der Frischebereich, er erzielte eine positive Umsatzentwicklung. Besonders Milchprodukte, Convenience-Produkte sowie Gemüse und Früchte legten zu. Die steigenden Absatzmengen waren der Haupttreiber des Wachstums. Auch die Bereiche Metzgerei und Eier trugen positiv zur Entwicklung der Frischprodukte bei. «Innerhalb der Metzgerei zeigten insbesondere Fleisch- und Geflügelprodukte eine hohe Wachstumsdynamik», heisst es im Bericht. Lediglich die Kategorie Bäckerei blieb über die ersten drei Quartale betrachtet leicht unter dem Vorjahresniveau.
Online-Shopping legt deutlich zu
Der Getränkemarkt entwickelte sich ebenfalls erfreulich. Haupttreiber des Wachstums waren die alkoholfreien Getränke, die im Vergleich zum Vorjahr zulegen konnten. Insbesondere Mineralwasser und Süssgetränke setzten ihren positiven Trend fort, während die Kategorie Säfte rückläufig blieb.
Die Erlöse im Segment Nonfood wurden den Angaben zufolge vor allem durch die positive Umsatzentwicklung im Bereich Freizeitmarkt und Do-it-yourself (DIY) getrieben. Weiter zulegen konnten auch die Heimelektronik, während der Bereich Fashion an Umsatz einbüsste. Spielwaren entwickeln sich positiv und profitieren weiterhin von einer starken Nachfrage insbesondere nach Konstruktionssets. Online-Shopping bleibt konstant im Trend und liegt per Ende September 2026 kumuliert bei einem Wachstum von über 10 Prozent.
Der «NIQ Markt Monitor» basiert auf Daten von über 40 grossen Schweizer Detailhändlern, die rund 40 bis 50 Prozent des gesamten Detailhandelsumsatzes abdecken. Nicht berücksichtigt wird laut NielsenIQ der Fachhandel.
