Detailhandelsumsätze stabil

Die Schweizer Detailhändler haben im September nicht mehr an Umsatz eingebüsst. Sie setzten 0,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Es ist erst das dritte Mal in diesem Jahr, dass die Detailhandelsumsätze nominal gestiegen sind.

Die Schweizer Detailhändler haben im September nicht mehr an Umsatz eingebüsst. Sie setzten 0,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Es ist erst das dritte Mal in diesem Jahr, dass die Detailhandelsumsätze nominal gestiegen sind.

In den beiden Vormonaten waren die Umsätze gesunken, wie aus den Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) hervorgeht. Real, also unter Berücksichtigung der Teuerung, ergab sich im September ein Minus von 0,4 Prozent.

Die am Donnerstag veröffentlichten provisorischen Zahlen legen damit nahe, dass vor allem höhere Preise bei Tankstellen, Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren für das nominale Plus sorgten. Demgegenüber setzte der Nicht-Nahrungsmittelsektor im Vergleich zum Vorjahr 1,1 Prozent weniger um. Auch Preisveränderungen ausgeklammert betrug das reale Minus 0,4 Prozent.

Saisonbereinigt sieht es noch etwas besser aus: Gegenüber dem Vormonat legten die Detailhandelsumsätze im September um 0,8 Prozent zu. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor stagnierte. Der Detailhandel kämpft seit längerer Zeit nicht nur mit dem starken Franken und dem damit attraktiven Einkaufstourismus, sondern auch mit den vermehrten Onlineeinkäufen. Denn auch online shoppen die Kunden oftmals im Ausland.

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