Diesel seit Kriegsausbruch 22 Prozent teurer

Der Iran-Krieg hat die Treibstoffpreise in der Schweiz spürbar in die Höhe getrieben. In den über vier Wochen seit Kriegsausbruch verteuerte sich Diesel um 22 Prozent auf durchschnittlich 2,13 Franken pro Liter. Der Preis für Bleifrei 95 stieg im gleichen Zeitraum um 11 Prozent auf 1,82 Franken.

awp |

Das zeigt eine aktuelle Auswertung des TCS-Benzinpreisradars, die konkrete Zahlen zur Preisentwicklung an Schweizer Tankstellen seit Kriegsausbruch liefert, schrieb der Touring Club Schweiz am Mittwoch in einem Communiqué. Der stärkere Preisanstieg beim Diesel erklärt sich durch die höhere Nachfrage in der Industrie.

Der TCS Benzinpreisradar basiert auf Preisangaben aus der User-Community und wird vom TCS nicht kontrolliert. Dank breiter Abdeckung gelten die Daten laut TCS jedoch als realistischer Indikator für die aktuelle Preisentwicklung an Schweizer Tankstellen. Die Analyse stütze sich auf rund 3500 Tankstellen, deren Preise zwischen dem 28. Februar und 28. März aktualisiert wurden.

Parallel dazu publiziert der TCS eine eigene Schätzung der aktuellen Diesel- und Benzinpreise in der Schweiz. Diese wird von TCS-Experten aufgrund von Informationen aus verschiedenen Quellen und Stichproben erhoben.

In dieser Betrachtung hat sich der durchschnittliche Preis für einen Liter Diesel per 1. April gar auf 2,16 Franken erhöht, nach 1,79 Franken vor Kriegsausbruch. Und laut der TCS-Schätzung kostete der Liter Bleifrei 95 zuletzt 1,84 Franken.

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