Digitalisierung bei Kleingewerbe kommt an

Der Corona-Lockdown hat dem Schweizer Kleingewerbe einen Digitalisierungsschub aufgezwungen. Eine Befragung von Localsearch bei 705 Personen in der Deutsch- und Westschweiz zeigt, dass viele Konsumenten hier auf Onlinekäufe, kontaktloses Bezahlen und Hauslieferdienste nicht mehr verzichten möchten.

sda/blu |

Der Corona-Lockdown hat dem Schweizer Kleingewerbe einen Digitalisierungsschub aufgezwungen. Eine Befragung von Localsearch bei 705 Personen in der Deutsch- und Westschweiz zeigt, dass viele Konsumenten hier auf Onlinekäufe, kontaktloses Bezahlen und Hauslieferdienste nicht mehr verzichten möchten.

Dank Digitalisierung konnten viele kleine Geschäfte und Gewerbetreibende trotz Lockdown ihre Tätigkeit weiter ausüben. Ein Drittel der befragten Konsumenten möchten inzwischen auf Hauslieferdienste, die viele kleine Läden und Gewerbler während der Corona-Krise erstmals angeboten haben, nicht mehr verzichten.

Einen wahren Höhenflug erlebte das kontaktlose Bezahlen, das fast überall auch für Kleinstbeträge möglich wurde. 59 Prozent der Umfrageteilnehmer wünschen sich, in kleinen Geschäften auch weiterhin kontaktlos bezahlen zu können. Überdurchschnittlich beliebt ist das kontaktlose Bezahlen bei den 16- bis 29-Jährigen.

Vor der Corona-Krise erledigten laut der Umfrage lediglich 13 Prozent ihren Routine-Haushaltseinkauf oder einen Teil davon mindestens einmal pro Woche online. 33 Prozent taten dies einmal pro Monat und 54 Prozent selten bis nie. Inzwischen kauft jeder vierte Konsument nach eigenen Angaben Artikel des täglichen Bedarfs häufiger online als vor dem Lockdown.

Eine Mehrheit der Befragten (52 Prozent) nutzt die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens seit dem Lockdown häufiger als zuvor. 46 Prozent der Umfrageteilnehmer meinen, dass sich die Bevölkerung als Folge der Krise bewusst für den Einkauf in lokalen Geschäften und bei lokalen Produzenten entscheidet. Allerdings geben nur 27 Prozent an, tatsächlich vermehrt bei lokalen Anbietern einzukaufen.

Auch auf Hofläden wird das kontaktlose Bezahlen immer mehr auf. Über 1000 Betriebe bieten dieses Zahlsystem an. Für die Höfe ist Twint eine sichere und schnelle Alternative zum normalen Hofkässeli. Gratis ist die Dienstleistung aber nicht. Gemäss Vertragsbedingungen fällt mit jeder Transaktion, die über das Twint Zahlungssystem abgewickelt wird, für den Vertragspartner ein fixer Prozentsatz auf dem Transaktionsvolumen von 1,3 Prozent an. 

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