Düngerproduzent Yara erhöht Gewinn

Der norwegische Düngemittelproduzent Yara hat im ersten Quartal 2026 seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert.

Wie das Unternehmen am 24. April mitteilte, wurde in den ersten drei Monaten ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund 765 Mio. Euro (702 Mio. Fr.) erzielt. Im ersten Quartal 2025 hatte dieser Wert noch bei etwa 545 Mio. Euro (500 Mio. Fr.) gelegen. Der Netto-Quartalsüberschuss belief sich auf rund 279 Mio. Euro (256 Mio. Fr.), nach 252 Mio. Euro (231 Mio. Fr.) im Vorjahreszeitraum.

Yara-CEO Svein Tore Holsether erklärte, das Quartal habe «starke Ergebnisse geliefert, die sich in gestiegenen Stickstoffmargen, soliden Absatzmengen und einem anhaltenden Fokus auf die operative Leistung widerspiegeln».

Nach Angaben von Yara wirkt sich der Krieg im Nahen Osten weiterhin auf die globalen Energie- und Düngemittelmärkte aus. Die Blockade der Strasse von Hormus habe Auswirkungen auf rund ein Drittel des weltweit gehandelten Harnstoffs sowie auf andere wichtige Vorprodukte der Düngemittelproduktion, darunter Erdgas, Ammoniak, Phosphate und Schwefel.

Der daraus resultierende Versorgungsschock habe zu einer Verknappung geführt, wodurch die Düngemittelpreise weltweit deutlich gestiegen seien, so das Unternehmen.

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