Eier: Produzentenpreise nähern sich an

Der Produzentenpreis für Bodenhaltungseier nähert sich wieder stärker dem Preis für Freilandeier an. Dies zeigt der aktuelle Marktbericht des Bundesamtes für Landwirtschaft.

lid/blu |

Der Produzentenpreis für Bodenhaltungseier nähert sich wieder stärker dem Preis für Freilandeier an. Dies zeigt der aktuelle Marktbericht des Bundesamtes für Landwirtschaft.

Im Jahr 2001 hatte der Preisunterschied noch 11,8 Prozent (3,2 Rp./Ei) betragen, 2014 lag er nach einem zwischenzeitlichen Anstieg 2009 bei 6,3 Prozent (1,4 Rp./Ei), wie der aktuelle Marktbericht des Fachbereichs Marktbeobachtung des BLW zeigt.

Laut Bericht gehen Marktexperten von verschiedenen Gründen dafür aus: Zur Förderung der Freilandhaltung von Legehennen werden jährlich 2,90 Franken Direktzahlungen im Rahmen des RAUS-Programms pro Henne an die Produzenten bezahlt. Ein Teil der Mehrkosten werde also bereits vom Bund abgegolten, weshalb die Abnehmer den Produzentenpreis teilweise reduzierten. Weiter würden überschüssige Freilandeier in der Nebensaison zu Bodenhaltungseiern deklassiert.

Im Detailhandel haben sich die Preisunterschiede zwischen Boden- und Freilandeiern nur leicht ausgeweitet. Insgesamt blieb die inländische Marktsituation in den letzten Jahren vergleichsweise stabil, auch durch die vertikale Integration, d.h. der vertraglichen Zusammenarbeit innerhalb der Wertschöpfungskette.

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