Eiermarkt: Leichte Entspannung

Laut dem aktuellen Markbericht von GalloSuisse steigt die Eier-Nachfrage schleppend und die Vorräte können langsam abgebaut werden.

Die Nachfrage nach Eiern steigt schleppend und die Vorräte können langsam abgebaut werden. «Aufgrund der
hohen Lagerbestände der vergangenen Wochen und der immer noch tiefen Nachfrage werden Schweizer
Verarbeitungseier zu Importeierpreisen gehandelt», schreibt GalloSuisse.

Entsprechend wurden bis Ende September 2100 Tonnen weniger Verarbeitungseier importiert als im gleichen Zeitraum 2020. Dass die Branche dennoch ein Gesuch für ein Zusatzkontingent für Konsumeier gestellt hat, hängt gemäss GalloSuisse damit zusammen, dass im Frühling wegen Corona- Massnahmen rund 2000 Tonnen Eier mehr importiert worden sind. Diese Menge könnte Ende Jahr fehlen, denn 2019 war das Importkontingent ohne Corona schon zu 97 Prozent ausgelastet.

In den vergangenen Wochen seien auch viele Herden planmässig ausgewechselt worden, was die Lage am Eiermarkt zusätzlich entspanne, so GalloSuisse. Einige Ei-Vermarkter verfügten beim Herdenwechsel zudem längere Leerzeiten. Das entlaste zwar das inländische Angebot – schmälere aber auch das Einkommen der Produzentinnen und Produzenten.

Auch wenn im Gastrobereich die Nachfrage noch nicht so hoch ist wie vor der Gastronomie, zeigt sich dennoch eine leichte Entspannung. Überschüsse gibt es bei den Bio-Eiern, weil dort die Nachfrage verhalten ist, die Produktion jedoch überproportional gestiegen. 

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