Die Schlachtrinderpreise weisen derzeit in Europa eine uneinheitliche Entwicklung auf.
In Deutschland gehen die Notierungen sowohl für Jungstiere als auch für Kühe, trotz eines geringen Angebots, leicht zurück. Dabei spielt auch das fehlende Personal in den Schlachthöfen eine gewisse Rolle.
In Österreich befindet sich das Angebot an Jungstieren nach wie vor auf einem niedrigen Niveau, die Nachfrage speziell nach Edelteilen ist gut. Die Preise sind unverändert, berichtet die Rinderbörse. Das Angebot an Schlachtkühen hat leicht zugenommen und trifft auf eine ausgeglichene Nachfrage, die Notierungen sind stabil. Bei Schlachtkälbern bleiben die Preise ebenfalls unverändert.
Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem Preis von 3,37 Euro (3.64 Sfr) je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden weiterhin 2,98 Euro (3.22 Sfr.) erlöst, die Notierung für Schlachtkühe liegt bei 2,27 (2.45 Sfr.) Euro. Schlachtkälber erzielen mit 5,45 Euro (5.89 Sfr.) einen stabilen Preis. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.