
Spanien und Dänemark bauten ihr Exportvolumen aus.
Proviande
Dabei legten die Ausfuhren in Drittländer um 2,1% im Vorjahresvergleich zu, wie die ISM mit Bezug auf Daten der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) berichtet.
Demnach bauten Spanien und Dänemark ihr Exportvolumen aus, während Deutschland ein deutliches Minus von 13% verzeichnete. Trotz regionaler Einschränkungen und rückläufiger Lieferungen einzelner Mitgliedstaaten blieb das EU-Exportniveau insgesamt stabil.
Spanien Nummer eins
Laut diesen jüngsten Erhebungen war Spanien im Berichtszeitraum mit 1,31 Mio. t und einem Marktanteil von 31% wieder Hauptlieferant an Schweinen und Schweinefleisch in der EU. Gemessen am Vorjahr wuchs die von spanischen Exporteuren ausgeführte Menge um 1,6%.
Seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Raum Barcelona im November sind die Exportmöglichkeiten der Spanier jedoch limitiert, wie die ISN anmerkt. Im Dezember lag die in Drittstaaten ausgeführte Menge Schweinefleisch des Landes demnach spürbar unter dem Volumen des Vorjahresmonats.
Wichtigster Abnehmer ist China
Auf Rang zwei der europäischen Exporteure von Schweinen und Schweinefleisch folgten 2025 die Niederlande trotz eines leichten Rückgangs um 2% mit einem Marktanteil von insgesamt 16%. Die dänischen Exporteure konnten die Ausfuhrmenge in Drittländer um 7% ausbauen und sich so einen Marktanteil von 15% sichern. Deutschland folgte danach mit einer um 13% geringeren Ausfuhrmenge an Schweinen und Schweinefleisch in Drittstaaten als im Jahr zuvor auf Rang vier im Ranking der europäischen Drittlandsexporteure.
Wichtigster Abnehmer von EU-Schweinen und –Schweinefleisch war im vergangenen Jahr China, auch wenn dessen Einfuhren aus der EU aufgrund einer gestiegenen heimischen Produktion niedriger ausfielen als im Jahr 2024. Zweitgrösster Abnehmer 2025 war Grossbritannien, ebenfalls trotz eines geringeren Ausfuhrvolumens. Diese Rückgänge seien durch umfangreichere Ausfuhren in andere Länder ausgeglichen worden, berichtet die ISN.