
Diese Infografik bietet einen Überblick zu der Biolandwirtschaft in Europa.
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Auch 2024 war Deutschland mit 17,0 Milliarden Euro (15,6 Mrd. Fr.) der grösste Biomarkt in Europa , gefolgt von Frankreich mit 12,2 Milliarden Euro (11,2 Mrd. Fr.) und Italien mit 5,2 Milliarden Euro (4,76 Mrd. Fr.). Die Detailhandelsumsätze erreichten 58,7 Milliarden Euro – davon 49,5 Milliarden Euro (45,3 Mrd. Fr.) in der Europäische Union. Sie stiegen um 4,1 Prozent in Europa und um 3,6 Prozent in der Europäischen Union.
Die Schweiz verzeichnete 2024 mit 481 Euro (440 Fr.) pro Person den weltweit höchsten Pro-Kopf-Konsum und mit 12,3 Prozent den weltweit höchsten Biomarktanteil am gesamten Lebensmittelumsatz. In Europa wurden 2024 insgesamt 490’637 Bioproduzenten gezählt. Am meisten Biobetriebe gibt es in Italien (87’042). Auf Rang 2 folgt Frankreich mit 61’886 Betrieben, auf Rang 3 steht Griechenland (58’691).
Die Biolandwirtschaftsfläche in Europa lag bei 19,6 Millionen Hektar (EU: 18,1 Millionen Hektar), was einem Bioflächenanteil von 3,9 Prozent bzw. 11,1 Prozent in der EU entspricht. Die Länder mit den grössten Biolandwirtschaftsflächen in Europa waren Spanien mit 2,9 Millionen Hektar, Frankreich mit 2,7 Millionen Hektar und Italien mit 2,5 Millionen Hektar. Liechtenstein hatte weiterhin den weltweit höchsten Bioflächenanteil (43,5 Prozent).
Der internationale Handel nahm weiter zu. 2024 importierte die EU rund 2,64 Millionen Tonnen Bioprodukte, wobei die Niederlande, Deutschland und Belgien nach Volumen die grössten Importeure waren; Ecuador blieb der wichtigste Lieferant, und tropische Früchte – insbesondere Bananen – dominierten die Importmengen