Exportboom trotz tieferer Produktion

Aus der Ukraine dürfte im laufenden Wirtschaftsjahr eine rekordverdächtige Menge von bis zu 2,7 Mio. t Sojabohnen ausgeführt werden, prognostiziert der landwirtschaftliche Analysen- und Informationsdienst APK-Inform.

Aus der Ukraine dürfte im laufenden Wirtschaftsjahr eine rekordverdächtige Menge von bis zu 2,7 Mio. t Sojabohnen ausgeführt werden, prognostiziert der landwirtschaftliche Analysen- und Informationsdienst APK-Inform.

Gemessen an der Saison davor sollten es um 6% mehr werden. Der Exportzuwachs sei trotz einem deutlichen Produktionsrückgang bei dieser Ölpflanze zu beobachten, heisst es in der Mitteilung.

Nun seien zum Ende 2019/20 mit nur etwa 37'500 t die seit sieben Jahren niedrigsten Übergangsvorräte zu erwarten. Vor dem Hintergrund der regen Ausfuhren zeichne sich ein Defizit an Soja am inländischen Markt ab. Dieses werde bereits durch die Einfuhren des kostengünstigeren Produkts aus südamerikanischen Ländern ausgeglichen.

Nach der jetzt nach oben korrigierten Schätzung von APK-Inform dürften die gesamten Importe 2019/20 bei bis zu 30'000 t liegen gegenüber nur 1'400 t im vergangenen Wirtschaftsjahr. Laut Angaben des Kiewer Staatsdiensts für Statistik wurden 2019 im Land fast 3,7 Mio. t Soja eingebracht und damit um 17,1% weniger als im Vorjahr. 

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