Fair Trade-Händler Claro schreibt rote Zahlen

Das auf fairen Handel spezialisierte Unternehmen Claro ist im letzten Geschäftsjahr stark gewachsen. Der Umsatz im Schweizer Markt stieg um 14,3 Prozent auf 11,0 Mio. Franken, auch dank der Übernahme des Fairtrade-Geschäftes von Caritas Schweiz. Ein höherer Betriebsaufwand führte aber zu roten Zahlen.

Das auf fairen Handel spezialisierte Unternehmen Claro ist im letzten Geschäftsjahr stark gewachsen. Der Umsatz im Schweizer Markt stieg um 14,3 Prozent auf 11,0 Mio. Franken, auch dank der Übernahme des Fairtrade-Geschäftes von Caritas Schweiz. Ein höherer Betriebsaufwand führte aber zu roten Zahlen.

Insgesamt erzielte Claro im letzten Geschäftsjahr, das per Ende Juni zu Ende ging, einen Umsatz von 17,9 Mio. Franken. Dies teilte das Unternehmen am Freitag mit. 

Vor einem Jahr schloss Claro eine Allianz mit Caritas Schweiz: Das Detailhandelsunternehmen übernahm per 1. Januar 2013 das Fairtrade-Geschäft des Hilfswerkes und damit auch vier Modegeschäfte, die unter dem Namen Unica betrieben werden. Im Gegenzug beteiligte sich Caritas mit 10 Prozent an Claro. 

Der Zusammenschluss brachte Claro aber nicht nur ein Wachstum, sondern auch höhere Kosten für Personal, Infrastruktur und Werbung. Diese führten schliesslich zu einem Betriebsverlust von knapp 80'000 Franken auf Stufe EBITDA. Unter dem Strich schloss Claro das Geschäftsjahr mit einem Verlust von etwas weniger als 100'000 Franken ab.

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