Franken wird schwächer

Der Euro hat am Donnerstag zum Schweizer Franken Boden gutgemacht. Auf der Handelsplattform EBS kletterte er in der Spitze um 2,3 Prozent auf 1,0448 Franken und notierte damit so hoch wie seit der Abkehr der Schweizer Notenbank (SNB) von ihrer Mindestkurspolitik am 15. Januar nicht mehr.

Der Euro hat am Donnerstag zum Schweizer Franken Boden gutgemacht. Auf der Handelsplattform EBS kletterte er in der Spitze um 2,3 Prozent auf 1,0448 Franken und notierte damit so hoch wie seit der Abkehr der Schweizer Notenbank (SNB) von ihrer Mindestkurspolitik am 15. Januar nicht mehr.

Vor zwei Wochen hatte der abrupte Kurswechsel der Schweizerischen Nationalbank (SNB) den Euro zeitweise auf unter 0,90 Franken von über 1,20 Franken abstürzen lassen.

Doch schon seit Tagen hangelt sich die Gemeinschaftswährung wieder vorsichtig nach oben. Auch zum Dollar geriet der Franken unter Druck, so dass der Greenback um zwei Prozent auf 0,9241 Franken kletterte. Dies löste Spekulationen aus, die SNB könnte über Dollar-Käufe den Franken geschwächt haben.

«Niemand weiss genau, ob sie intervenieren», sagte ein Händler. Vermutlich greife die SNB aber über einen Währungskorb ein - und kaufe mehr alleine den Euro. Stratege Ian Stannard von Morgan Stanley rechnet für Ende des Jahres mit einem Kurs von 1,02 Franken je Dollar und 1,07 Franken je Euro.

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