Französische Behörden durchsuchen Nestlé-Waters-Standorte

Französische Behörden haben am Dienstag zwei Standorte von Nestlé Waters im Rahmen unangekündigter Durchsuchungen kontrolliert. Betroffen sind laut Radio France die Perrier-Anlage in Vergèze und ein Labor in Vittel.

sda/jgr |

Nach Angaben der Ermittlungsredaktion von Radio France waren rund 40 Beamte der Betrugsbekämpfungsbehörde im Einsatz. Die Massnahmen stehen im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren der Pariser Staatsanwaltschaft nach einer Anzeige der Nichtregierungsorganisation Foodwatch wegen mutmasslichen Betrugs.

Nestlé Waters bestätigte gegenüber Radio France die laufenden Kontrollen und erklärte, man kooperiere vollständig mit den Behörden. Die Staatsanwaltschaft hat sich bislang nicht offiziell zu den Durchsuchungen geäussert.

Die Nestlé-Tochter steht seit längerem unter Druck. 2024 hatte der Konzern eingeräumt, früher verbotene Aufbereitungsmethoden eingesetzt zu haben. Heisst: Nestlé Waters hat bei einigen seiner Mineralwässer auf verbotene Behandlungen mit Ultraviolett und Aktivkohlefiltern zurückgegriffen, wie damals Watson.ch berichtete. Zuletzt wurde ein Verkaufsprozess für die Wassersparte eingeleitet.

Nestlé Waters stellt hauptsächlich abgefülltes Trinkwasser her. Dazu gehören unter anderem die Marken Henniez, Perrier,  S.Pellegrino, Vittel und Contrex.

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