
Im Jahr 2025 setzte der Detailhandel in der Schweiz 923 Millionen Kilo frische Früchte, Kartoffeln und Gemüse ab.
zvg
Zuoberst auf dem Treppchen bei den Früchten steht mit Abstand die Banane. Über 79 Millionen Kilo davon setzte der Schweizer Detailhandel 2025 ab. Auf den nächsten Rängen kommen Äpfel und Orangen, gefolgt von Wassermelonen, Mandarinen/Clementinen sowie Avocados. Insgesamt gingen 460 Millionen Kilo Früchte über den Ladentisch.
Auch der Umsatz mit Früchten lag mit 1,82 Milliarden Franken über dem Vorjahr. Grund dafür sind leicht höhere Durchschnittskosten pro Kilo. Das BLW betont, dass dies nicht zwingend auf höhere Verkaufspreise einzelner Früchte hindeutet: Es ist auch möglich, dass die Konsumentinnen und Konsumenten tendenziell zu teureren Früchten greifen. Die umsatzstärkste Frucht war der Apfel mit 194,82 Millionen Franken.

Absatzmengen 2025 von Früchten in der Schweiz
lid
Gemüse und Kartoffeln: Dritter Absatzanstieg nacheinander
Während sich bei den Früchten mit Ausnahme des Apfels hauptsächlich Sorten zuoberst in der Gunst der Konsumentinnen und Konsumenten tummeln, die in der Schweiz gar nicht oder nur in kleinem Rahmen angebaut werden und die Konkurrenz durch Südfrüchte gross ist, sieht es beim Gemüse und Kartoffeln anders aus. Insgesamt wurden in diesem Bereich 463 Millionen Kilo über den Detailhandel verkauft, davon 93 Millionen Kilo Kartoffeln, 3% mehr als im Jahr zuvor. Meistverkauftes Gemüse waren die Karotten mit 44,83 Millionen Kilo, gefolgt von Gurken und mittleren und grossen Tomaten. Würde man auch die kleinen Tomaten hinzuzählen, nähmen die Tomaten allerdings den Spitzenplatz ein.

Absatzmengen 2025 von Gemüse und Kartoffeln in der Schweiz
lid
Umsatz gesunken
Während die Gemüsemengen im Verkauf stiegen, nahm der Umsatz ab. 2,07 Milliarden Franken gaben die Konsumentinnen und Konsumenten für frisches Gemüse und Kartoffeln aus. Den grössten Umsatz erzielten die Detailhändler dabei mit kleinen Tomaten (180,11 Millionen Franken). Kartoffeln wurden im Wert von 177,97 Millionen Franken abgesetzt. Gemäss BLW könnte der Umsatzrückgang u.a. auf die tieferen Preise als in den Vorjahren zurückzuführen sein.
-> Bericht des Fachbereichs Marktanalyse des Bundesamtes für Landwirtschaft