«Früh bestellt und günstig geliefert»

dha |

Vielerorts ist der Düngerpreis ein grosses Thema. Insbesondere bei den intensiven Betrieben mit Gemüse und Ackerbau.

Seit etwa August 2021 steigen die Düngerpreise in ganz Europa. Nebst zahlreichen Faktoren ist der Gaspreis entscheidend. Je älter das Jahr wird, desto steiler zeigen die Preise gegen oben, ohne Trendabriss.

Wer auf seinem Betrieb intensiv nach hohen Standards produziert, steht nun vor einem Fragezeichen. Doch die Praktiker waren bisher wenig beeindruckt von den Preisberichten. Junglandwirt und Industriegemüseproduzent Mario Baumgartner schildert seine Situation: «Wir haben früh reagiert und früh die passende Menge für unseren Betrieb gekauft. Der Preis passte in unsere Spanne, und die Menge wurde in den üblichen Lieferfristen abgeliefert», erklärt Baumgartner.

Er ergänzt: «Da hilft sicher auch unsere gute Beziehung zu unserem Handelspartner.» Für ihn als Betrieb mit 40 ha Gemüsebau sei der Preis für die verschiedenen Arten Kunstdünger doch erheblich und biete grosses Spar- oder eben auch Kostenpotenzial.

Auch Ackerbauern aus der Westschweiz stimmen Baumgartner zu. Wer den Dünger während der Saison spontan kaufe, zahle halt nun den Preis. Doch man ist sich einig: Der Preis dürfe auf Dauer nicht so hoch bleiben.

Kommentare (1)

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  • Mit weniger Mehr erreichen | 15.11.2021
    Techniken mit besserer N-Effizienz helfen Kosten sparen. Wann nicht dann jetzt lohnt es sich umzusteigen. Wer stehen bleibt wird, wird überrascht werden. Nur so lässt sich den Preistreibern ein Schnippchen schlagen. Wir haben in der Schweiz genügend N und P auch ohne Importe. Passt nicht jedem, aber ist für die Zukunft wegweisend.

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