«Gewinner und viele Verlierer»

Am Dienstagnachmittag fand im Hotel Bellevue Palace in Bern die 20. Generalversammlung von Swisscofel, dem Verband des Schweizerischen Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhandels statt. Die Corona-Krise prägte das erste Halbjahr des Verbands.

Am Dienstagnachmittag fand im Hotel Bellevue Palace in Bern die 20. Generalversammlung von Swisscofel, dem Verband des Schweizerischen Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhandels statt. Die Corona-Krise prägte das erste Halbjahr des Verbands.

Nebst den Unternehmen, die ihre Umsätze steigern konnten, gab es viele Firmen, die massive Umsatzeinbussen verzeichneten.

„In unserer Branche gehörten die Lieferanten der Gastronomie und die Hersteller von Convenience-Produkten zu den Verlierern“, berichtete Martin Farner, seit einem Jahr Präsident von Swisscofel. Martin Farner lobte in seiner kurzen Ansprache die Gründer von Swisscofel. Diese hätten eine Plattform geschaffen, die es ermögliche, die Probleme und Aufgaben der Branche – insbesondere des Handels – gemeinsam anzugehen und Lösungen zu suchen.

Ganz in diesem Sinne richtete auch Swisscofel-Geschäftsführer Marc Wermelinger in seiner Begrüssungsrede einen Appell an die Politiker: „In der Politik muss zuoberst immer der Wille stehen, eine Lösung für ein Problem zu finden und diese dann auch so umzusetzen, dass es nicht nur Gewinner und viele Verlierer gibt“. Er sprach dabei vor allem von den Bereichen Nachhaltigkeit und Ernährungssicherheit. Zurzeit ist die Verordnung für die Ein- und Ausfuhr von Früchten und Gemüsen (VEAGOG) eine wichtige Thematik für den Verband. Swisscofel will sich dafür einsetzen, dass für die Regelung von importierten Übermengen und für die Kontingentsgrösse von Äpfel-Importen Vereinbarungen getroffen werden, die für alle Akteure stimmen. 

Als Gastreferent zur Jubiläumsveranstaltung war Bundesrat Ueli Mauerer anwesend. In seiner Rede ging der Bundesrat besonders auf zwei Themen ein, welche die Branche betreffen: die Corona-Krise und der Klimawandel. Er sprach die vielen Herausforderungen an, und betonte, wie wichtig es sei, nun vorwärts und zukunftsorientiert zu agieren: „Wir müssen raus aus dem Krisenmodus“. 

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