«Grosse Nachfrage nach Ölsaaten» – Produzenten gesucht

Schweizer Raps und Sonnenblumen sind gefragt. Um die Nachfrage decken zu können, sucht der Schweizerische Getreideproduzentenverband neue Produzenten.

blu |

Die Rapsernte 2026 steht erst bevor, doch bereits laufen die Vorbereitungen für die Ernte 2027. Die Ölmühlen melden eine Verarbeitungsmenge von 106’050 Tonnen Raps (davon 35’000 Tonnen HOLL-Raps).

«Raps sehr rentabel»

Die Nachfrage nach Raps bleibe weiterhin auf hohem Niveau, schreibt der Schweizerische Getreideproduzentenverband (SGPV) in einer Mitteilung. Die Preise seien stabil mit steigender Tendenz. Die Auszahlungspreise für die Ernte 2025 betrugen für klassischen Raps 90 Fr./dt und für HOLL-Raps 100 Fr./dt.

Der Rapsanbau ist gemäss SGPV aufgrund der Schädlinge zwar anspruchsvoll. «Der Raps ist aber noch immer sehr rentabel und bringt in der Fruchtfolge grosse Vorteile», heisst es weiter. Bestehende Produzenten können ihre Flächen weiter erhöhen, zudem werden neue Produzenten gesucht.

Mehr Sonnenblumen

Bei den Sonnenblumen zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Nachfrage steigt 2027 um 2000 auf 30’100 Tonnen (19’100 Tonnen HOLL-Sonnenblumen). Die Erhöhung ist durch gestiegene Presskapazitäten möglich. Dank Fortschritten in der Züchtung können Sonnenblumen gemäss SGPV vermehrt auch in höheren Lagen oder Randregionen angebaut werden. Neuen Produzenten steht die Anmeldung ohne Einschränkungen offen.

Eine gefragte Kultur ist auch Soja. Wie in den Jahren zuvor wird die Ernte im Futtersektor verwendet. Insgesamt können 6500 Tonnen zugeteilt werden.

Alle bisherigen Produzenten von Ölsaaten erhalten per Mail eine Aufforderung mit dem direkten Link zur Online-Anmeldung. Neuproduzenten können sich direkt auf www.agrosolution.ch registrieren. Die Anmeldung muss bis spätestens 10. Juni 2026 erfolgen. Anschliessend wird die definitive Zuteilung vom SGPV vorgenommen und den Betrieben Anfang Juli zusammen mit dem Produktepass per Mail zugestellt.

Kommentare (2)

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  • Äedu | 12.05.2026
    Zuerst muss der Preis stimmen!
    Da ist jetzt der Getreide Produzenten Verband gefragt.
    Raps ist eine Intensive Kultur, dementsprechend muss der Preis nach oben angepasst werden, das heisst mindestens Fr. 120.-/dt, alles andere ist eine Frechheit.
  • Äedu | 11.05.2026
    Im Raps Anbau entspricht der Produzenten Preis in keinster Weise dem Aufwand den man betreibt!
    Hohes Risiko von Schädlingen und praktisch keine Mittel mehr die gut wirken!
    Ein guter Produzenten Preis muss über Fr. 120/dt liegen alles andere ist ein Hohn.
    Zahlt faire Preis dann wird mehr Raps und SB angebaut!
    Da sind vor allem unsere Verbände gefordert.
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