In diesem Bereich haben die Häfen in Basel, Muttenz BL und Birsfelden BL insgesamt 570’000 Tonnen weniger umgeschlagen. Das Minus bei den Mineralöl- und Energieprodukten machte über 90 Prozent des Rückgangs des Gesamtumschlags aus.
Die übrigen Gütergruppen blieben beständig oder legten zu. Zu einer Steigerung kam es bei den Containerumschlägen. Der wasserseitige Umschlag verzeichnete ein Plus von 12,6 Prozent, obwohl durch die Erneuerungsprojekte der Rhenus-Gruppe dafür ein Terminalareal weniger zur Verfügung stand, wie es im Communiqué heisst. Zu einem starken Anstieg von 51,5 Prozent kam es bei den Containern auf der Bahn.
Mehr Import von Landwirtschaftsprodukten
Auf der Importseite stiegen die Mengen auf 185’069 t (+9,7 %). Hauptgrund ist die sehr schwache Inlandernte 2024, welche in der Folge überdurchschnittliche Getreideimporte für die Lebensmittel‑ und Futtermittelindustrie auslöste. Der Bund hatte die Importkontingente zusätzlich angehoben, um die Versorgung zu sichern. «Trotz einer sehr guten Inlandernte 2025 wurden auch im zweiten Halbjahr weiterhin signifikante Importe getätigt – vor allem Futtermittel –, was zeitweise zu einer sehr guten Auslastung der Silokapazitäten in den Häfen führte», schreiben die Rheinhäfen.
Auf der Exportseite legten die Ausfuhren auf 37’082 t zu (+17,7 %). Die Exporte von Recyclingmaterial (v.a. Schrott und Abbruchmaterial) lagen mit 416’449t leicht über dem Vorjahr (+1%). Der Export an Nahrungs- und Genussmittel stieg um 22 Prozent, der Import sank jedoch um 17 Prozent, wie es weiter heisst.
