Harnstoff teuer – Gülle als Alternative

bki |

Eine gute Alternative zu den teuren Handelsdüngern sind Hof- und Recyclingdünger. Bodenproben helfen bei der Planung.

Auch in der Schweiz bekommen die Landwirtinnen und Landwirte die hohen Düngerpreise zu spüren. «Ammonsalpeter und Harnstoff sind aktuell rund doppelt so teuer wie im langjährigen Durchschnitt», sagt Jürg Friedli, Leiter Pflanzennahrung bei der Landor. So koste Harnstoff beispielsweise aktuell über 100 Franken pro Dezitonne.

Im Vorbezug sei der Preisaufschlag jedoch weniger gross, und viele Landwirtinnen und Landwirte hätten früh bestellt. Friedli schätzt, dass sich vier von fünf Betrieben bereits mit der gewünschten Düngermenge eingedeckt haben. «Wer noch nicht gekauft hat, sollte in den nächsten Wochen zumindest den Dünger für die Andüngung ins Auge fassen», rät er. Denn die Preise für Dünger würden wohl erst dann wieder sinken, wenn sich die Gaspreise erholt hätten.

Vor diesem Hintergrund werden organische Dünger immer interessanter. Für viehlose Betriebe kann als Alternative zum Kunstdüngereinsatz das gezielte Ausbringen von betriebsfremden Hofdüngern oder Recyclingdüngern sinnvoll sein. Bezüglich P und K liefern die ÖLN-Bodenproben wichtige Infos über die Bodenversorgung und somit für die Düngungsplanung. Die Analysen zeigen, wo eine reduzierte Düngung möglich ist.

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