IP-Suisse: 11 Millionen Prämien

Wie jedes Jahr vor Weihnachten kommuniziert IP-Suisse die Höhe der Prämien für Getreide und Ölsaaten. In diesem Jahr werden rund 11 Millionen Franken an die 5000 Produzentinnen und Produzenten ausgerichtet. Erstmals gibts Prämien für Proteinpflanzen.

Seit Jahren erhalten IP-Suisse-Produzenten, die Brotgetreide, Raps und Sonnenblumen anbauen, eine Prämie. Die Gelder dafür werden am Markt gelöst.

In diesem Jahr werden insgesamt 11 Millionen Franken ausgeschüttet, das sind 500'000 Franken mehr als im Vorjahr. Zum Vergleich: 2021 war das Prämienvolumen bei 7 Millionen Franken. Damals fiel die Ernte aber unterdurchschnittlich aus.

Die Erntemenge 2023 bewegt sich gemäss IP-Suisse auf einem durchschnittlichen Niveau. Gestiegen im Vergleich zum Vorjahr ist die Fläche von Getreide ohne Pflanzenschutzmittel. Für diese Mengen wurde wiederum eine Zusatzprämie von 10.00 Fr./100 kg ausbezahlt. Bei den Klasse Top-Q-Sorten (Runal, Piz Nair, Titlis), die pflanzenschutzmittelfrei angebaut werden können, wird eine Prämie von 18.60 Fr. entrichtet.

Gesunken sind die Prämien bei den Klassen «Weizen Top» (-0.20 Rp. auf 4.50 Fr./100 kg) und Weizen 2 (-0.90 auf 3.80 Fr.). Bei Weizen 1 und Roggen bleiben die Prämien auf der Höhe des Vorjahres (4.30 Fr. und 8.00 Fr.). Für IP-Suisse-Raps kann eine Prämie von 10.00 Fr./100 kg gelöst werden, für Sonnenblumen waren es 15.00 Fr./100 kg.

Für die Ernte 2023 konnten die Produzenten verschiedene Proteinpflanzen anbauen. Deshalb gibt es erstmals in der Geschichte der Produzentenorganisation eine Prämie. Für Eiweisserbsen und Ackerbohnen beträgt die Prämie 10.00 Fr./100kg, für Kichererbsen 50.00 Fr./100 kg.

Kommentare (1)

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  • Urs Wälchli | 15.12.2023

    Es sind keine Prämien, sondern dieser Betrag deckt bei weitem die Mehrkosten nicht!


    Als ich meine Berechnung für die Herbizidfreie Produktin damals Fritz Rothen vorgelegt habe und meine Arbeitsstunde mit 40 Franken eingesetzt habe, war sekne Antwort das nach ART 28 Franken gelten. Falsch! Die 28 Franken gelten fpr Arbeiten unter Bauern. Mit 40 Franken war ich sogar sehr tief, welcher Handwerker kommt für 40 Franken Stundenlohn? Bisher verweigerte auch IP Suisse mir die Antwort ob im Schnitt ihre Mitarbeiter Brutto nicht mehr als 40 Fr Stundenlohn bei evtl. Max 2200 Jahresarbeitsstunden haben. Warum wird dann für eine 100% Arbeitsstunde in der Landwirtschaft 2600 Arbeitsstunden verlangt? Wäre es nicht das Mindeste wenn IP Suisse Mitarbeiter mindestens 2600 Jahresarbeitsstunden leisten nach ART Bericht zum Ansatz von 30 Franken je Stunde arbeiten würden?

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