Kalipreise sinken, Stickstoff wird teurer

Der Stickstoffdünger-Vorbezug lief bisher mittelmässig. Experten sagen für nächsten Frühling steigende Preise voraus.

Doris Grossenbacher |

Der Stickstoffdünger-Vorbezug lief bisher mittelmässig. Experten sagen für nächsten Frühling steigende Preise voraus.

Seit dem 4. November sind die neuen Düngerpreise bekannt. Wie Marktkenner bereits im September vermuteten, ist der Preis für Kali60 deutlich gesunken. Der Kalidünger kostet ab November 2013 65.55 Franken pro 100 kg franko Hof. Dies sind knapp 3 Franken weniger als im Vormonat.

«Der meiste Kalidünger für die Grunddüngung im Herbst ist jedoch gekauft und ausgebracht», sagt Hansueli Schaufelberger, Geschäftsleitungsmitglied bei der Landor. Der Kalipreis werde aber auch im Frühling noch gut sein. Es bringe nichts, jetzt auf Vorrat einzukaufen.

Praktisch unverändert geblieben sind die Preise für Stickstoffdünger. Ammonsalpeter ist mit 45.40 Fr./dt 35 Rappen teurer als im Oktober. «Die Preise für Stickstoffdünger werden auf den Frühling steigen», so Schaufelberger. Wer noch keinen Dünger im Vorbezug gekauft habe, sollte dies jetzt tun. Auch Andreas Fiechter, Marketingleiter bei Agroline, prognostiziert steigende Stickstoffpreise. «Wir empfehlen, dass man sich jetzt für die ersten ein bis zwei Gaben im Frühling eindeckt.» Der Vorbezug sei nicht schlecht, aber auch nicht berauschend verlaufen. Manche hätten aufgrund stagnierender internationaler Preise zugewartet. Die Düngerpreise werden Ende Januar wieder neu festgelegt.

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