Kambly: «Importe wachsen stark»

Der Dachverband Schweizerischer Müller (DSM) hält Schweizer Getreide für zu teuer. Das Biskuitunternehmen Kambly warnt vor steigenden Importen.

DSM-Geschäftsführer Lorenz Hirt fordert darum eine Marktkorrektur um 8 bis 10 Franken, was kurzfristig nur über eine Senkung des Preises für Brotgetreide realisierbar ist.

Was meint die bekannte Biskuitfirma Kambly dazu? Die Familienfirma aus Trubschachen BE mit Dania Kambly, Vertreterin der vierten Generation, an der Spitze bekennt sich im ersten Teil der Antwort zu lokal bezogenen Rohstoffen und zu Schweizer Mehl von der Mühle Haldemann.

Im zweiten Teil fügt sie an: «Doch ist es eine bekannte Tatsache, dass viele inländische Landwirtschaftsprodukte zum Teil um ein Vielfaches teurer sind als auf dem Weltmarkt, mit der Folge, dass bereits 63% aller in der Schweiz konsumierten Dauerbackwaren (wie Biskuits und Apérogebäck) Importe aus dem Ausland sind, die weiter stark wachsen und zunehmend die Schweizer Produkte unter Druck setzen.» Aus demselben Grund sei auch der Export von Backwaren aus der Schweiz seit Jahren rückläufig und werde zusehends immer schwieriger, führt sie aus.

Kommentare (2)

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  • Stadtbauer | 12.06.2026
    Was machen wir jetzt?
    Da gibt es einen, richtig deftigen Ansatz,
    Der nicht mancher möchte oder kann.
    Seit dem 1.1.2023 ist es nach Dzv Erlaubt
    100% der LN zu Extensiver Fläche zu machen. Vielleicht löst das das Problem der Müller und Verarbeiter?
    Kein Saatgut,Dünger,Pflanzenschutz,Hagelversicherung und sämtliche Lohnarbeiten.

    Hey, wir sitzen im Fall alle im gleichen Boot!!!
    Produzenten wie Konsumenten.
    Hier Verdienen, hier Ausgeben,wäre schon viel geholfen.
    Immer die andern sind schuld bringt alle nicht weiter !
    Also helft einander!
    • Der Kritiker | 13.06.2026
      Ich sag, wie wir es machen: die Schweizer Bauern werden zwangsenteignet mit der Option, an einem neuen Multimilliarden Agrar Konzern zu partizipieren, welches gestützt auf AI und Robotics die gesamten Flächen bewirtschaften wird, so, dass die Importquote möglichst gering bleibt. So haben wir auch keinen Fachkräftemangel mehr, wenn sich denn die Landwirte Umschulen. 5er, sWeggli und de Schoggistengel!
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