
Die ersten Äpfel und Birnen sind reif.
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Der Schweizer Obstverband (SOV) hat mit der KI-basierten App «PreApPear» die Erntemengen 2026 geschätzt.
Bei den Äpfeln rechnet der SOV mit einer Ernte von 96'000 Tonnen. Das sind fünf Prozent weniger als 2025 und knapp zehn Prozent weniger als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Bei den Birnen hingegen wird ein anderes Ergebnis erwartet. Der Verband hat eine Erntemenge von 16'000 Tonnen berechnet. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr und knapp vier Prozent mehr als im Fünfjahresschnitt.
Der Sommer 2026 war durch eine ausgeprägte Trockenheit und grosse Hitze gekennzeichnet. Wie stark sich der Regenmangel auf die Erntemengen auswirken wird, kann der SOV noch nicht abschliessend beurteilen. Der Fruchtzuwachs in den kommenden Tagen werde für die tatsächlichen Erntemengen entscheidend sein, schreibt der Verband in der Mitteilung.
Die hohen Temperaturen könnten sich auf die Ausfärbung bestimmter Apfelsorten auswirken. Bleiben kühle Nächte aus, kann dies die rote Ausfärbung einzelner Sorten verzögern oder weniger intensiv ausfallen lassen. Auf die Qualität habe dies aber keinen Einfluss, so der Verband.
Gala und Kaiser Alexander bleiben die wichtigsten Sorten
Die Sorte Gala bleibt weiterhin der am meisten angebaute Apfel (30 %) in der Schweiz, gefolgt von Golden Delicious und Braeburn (beide 11 %). Bei den Birnen ist die Sorte Kaiser Alexander mit 31 Prozent Spitzenreiter, gefolgt von Conférence (25 %). Auf dem dritten Platz landet Williams (11 %). Die ebenfalls bekannte Birnensorte Gute Luise erreicht noch 10 Prozent.