Im trockenen Herbst 2018 mussten zahlreiche Kühe geschlachtet werden. Ein Jahr später haben sich die Schlachtungen eingependelt, zeigt die Schlachtviehstatistik des Schweizer Bauernverbandes.
Im September wurden weniger Kühe (-5,1%), Schafe (-1,2%) und Ziegen (-5,2%) geschlachtet als im Vorjahresmonat. Im Vergleich dazu waren im Herbst 2018 vor allem die Kuhschlachtungen aufgrund der Trockenheit sowie des Futtermangels zahlreicher. In allen anderen Kategorien gab es kleinere Zunahmen bis maximal im einstelligen Prozentbereich.
Die Änderung des Schlachtgewichts ist im Vergleich zum Vorjahr nur bei den Ziegen (+9,2%), den Schafen (+2,6%) und den Kühen (+1,5 %) von Bedeutung. Entsprechend nahm die Fleischproduktion in allen Kategorien ausser bei den Kühen (-3,7%) zu: Schweine +4,8%, Stiere +4,8%, Kälber +3,9%.
Die kumulierte Fleischproduktion der ersten neun Monate 2019 liegt beim Rind- und Kalbfleisch bisher um 1,6% respektive 1,7% tiefer als im Vorjahr. Dabei ist der Rückgang bei den Kühen mit -3,9% grösser als beim Bankvieh (Stiere, Ochsen, Rinder) mit -2,7%. Die Schweinefleischproduktion liegt kumuliert um 5,3% tiefer als im Vorjahr, die Schaffleischproduktion um 1,8 % höher.