Die Landi-Läden haben im vergangenen Jahr ihren Umsatz gesteigert. Der Nettoerlös der 272 Läden wuchs um knapp 3 Prozent auf 1,38 Milliarden Franken. Damit habe man im Schweizer Detailhandel weitere Marktanteile dazugewonnen. Nicht zuletzt der lange und trockene Sommer förderte das Wachstum.
Mit einem Plus von 3 Prozent ist die Landi Schweiz AG deutlich stärker gewachsen als der Markt. Gemäss einer Schätzung der Bank Credit Suisse legte der Schweizer Detailhandel 2018 trotz überdurchschnittlichem Wirtschaftswachstum nur um 0,4 Prozent zu.
Besonders gut hätten sich Produkte aus den Sortimentsbereichen Garten, Haushalt, Getränke und Lebensmittel verkauft, teilte die zur Fenaco gehörende Landi am Donnerstag mit. So wurden während des langen und trockenen Sommers deutlich mehr Getränke verkauft. Und dem Bereich Haushalt bescherte die grosse Nachfrage nach Produkten der Gruppe «Ernten und Konservieren» ein Umsatzplus von über sieben Prozent.
Auch mehr Lebensmittel wurde in den Landi-Läden verkauft. Das Plus ist aber gemäss Landi fast ausschliesslich das Label «Natürlich vom Hof» zurückzuführen. Produzenten aus der Region verkaufen in speziellen Regalen ihre Waren. Gut lief es darüber hinaus in dem 2017 lancierten Landi Online-Shop. Der habe einen erfreulichen Beitrag zum Umsatzwachstum geleistet, hiess es in der Mitteilung.
Im vergangenen Jahr hat Landi ausserdem einen neuen Laden eröffnet und gleichzeitig zwei kleinere Standorte geschlossen. Zudem sei mit zwanzig Umbauten das im März 2017 vorgestellte neue Ladenkonzept vorangetrieben worden. Ein einheitliches Konzept haben die Landi-Läden auch für das Wein-Sortiment eingeführt.
Derweil hat Landi die Kapazitäten im deutschen Logistikzentrum in Lahr auf 45'000 von zuvor 30'000 Palettenplätzen ausgebaut. In Dotzigen im Kanton Bern hat es Platz für deren 60'000.