Landi Schweiz kehrt zum Wachstum zurück

Die Landi Schweiz AG hat im vergangenen Jahr 1,461 Milliarden Franken umgesetzt. Ein Umsatzwachstum hat die Fenaco-Tochter letztmals 2021 realisiert. Das Unternehmen spricht von einer Trendwende.

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Die Landi Schweiz AG hat schwierige Jahre erlebt. Die nasse Witterung, die Konkurrenz durch Online-Händler und der Einkaufstourismus haben sich auf den Umsatz ausgewirkt.

Umsatzrekord im Jahr 2021

Im Jahr 2021, während der Pandemie, realisierte die Landi Schweiz AG einen Rekordumsatz von 1,55 Milliarden Franken. Anschliessend ging der Umsatz zurück: 2022 sank er auf 1,53 Mrd. Fr., 2023 auf 1,47 Mrd. Franken, und 2024 ging er auf 1,457 Mrd. Franken zurück. 2025 weist die Fenaco-Tochter mit einem Plus von 0,3 Prozent oder 4 Millionen Franken auf 1,461 Mrd. Fr. wieder ein Wachstum aus. Das Sortiment und Produkte mit Top-Angeboten haben gemäss Mitteilung zu einer höheren Kundenfrequenz und schliesslich zu einer höheren Nachfrage geführt. Für das Geschäftsjahr 2025 könne man diesbezüglich von einer Trendwende profitieren, heisst es weiter.

Eigenmarken

Als ausschlaggebend bezeichnet die Landi Schweiz AG das Frühlingsgeschäft. Das führte zu einer erhöhten Nachfrage bei verschiedenen Sortimenten. Einen Rekordabsatz erzielte die Fenaco-Tochter bei den Rasenmähern der Eigenmarke Okay. Die Eigenmarken könnten dauerhaft zu einem «attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis» angeboten werden, heisst es weiter.

«Ein weiterer Treiber der positiven Nachfrageentwicklung war der aussergewöhnlich heisse Juni. Die zahlreichen Hitzetage steigerten die Beliebtheit von Klimageräten sowie Gartenpools», schreibt Landi Schweiz in der Mitteilung. Im Weihnachtsgeschäft stiegen die Absätze bei Dekoartikeln und Produktneuheiten.

270 Läden

Die Landi Schweiz AG hat ihren Sitz in Dotzigen (BE). Das Unternehmen beschäftigt rund 400 Mitarbeitende. Das Detailhandelsunternehmen ist auf die Bereiche Haus und Garten spezialisiert und unterhält in der Schweiz insgesamt 270 Läden.

Die Landi Schweiz AG ist ein Tochterunternehmen der Fenaco. Zum Agrarkonzern gehören Unternehmen wie Anicom, Melior, UFA, Inoverde, Provins, Ernst Sutter, Frigemo, Ramseier, Volg und Agrola.

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