Lidl arbeitet an US-Markteintritt

Der deutsche Lebensmitteldiscounter Lidl will in die USA expandieren. «Unter 100 Filialen fangen wir gar nicht erst an», sagte der Chef der Mutterfirma Schwarz-Gruppe, Klaus Gehrig, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Mittwochsausgabe).

Der deutsche Lebensmitteldiscounter Lidl will in die USA expandieren. «Unter 100 Filialen fangen wir gar nicht erst an», sagte der Chef der Mutterfirma Schwarz-Gruppe, Klaus Gehrig, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Mittwochsausgabe).

Lidl habe schon ein Büro nahe der Hauptstadt Washington, rund 100 Mitarbeiter suchten unter anderem nach geeigneten Grundstücken. Ein Datum für die Eröffnung der ersten Filiale in den USA wollte Gehrig aber nicht nennen. Es werde wohl noch drei bis vier Jahre dauern. Zunächst wolle sich der Discounter auf die Gegend im Umkreis von 500 Kilometern um sein Büro konzentrieren, sagte Gehrig. Um den Markteinsteig vorzubereiten, sei denkbar, rund 200 bis 300 Beschäftigte aus den USA in Europa zu schulen.

Während Lidl bisher ausschliesslich in Europa Filialen unterhält, ist Konkurrent Aldi bereits in den USA und Australien vertreten. Die Gesellschaften Aldi Nord und Aldi Süd teilen die Auslandsmärkte unter sich auf. Aldi Süd erklärte im November, ein Markteinstieg in China werde geprüft.

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