Lidl erhöht Gesamtlohnsumme

Der Discounter Lidl erhöht für seine Mitarbeitenden in der Schweiz die Löhne. Insgesamt steigt die Lohnsumme ab März 2023 um 2,5 Prozent, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Mit einer generellen Lohnerhöhung von 2,2 Prozent wolle man der abnehmenden Kaufkraft entgegenwirken, heisst es. Hinzu kämen weitere 0,3 Prozent für «strukturelle Erhöhungen auf individueller Ebene». Von der generellen Lohnerhöhung ausgenommen sind Angestellte, die im Januar und Februar 2023 neu eingestiegen sind, Langzeitabwesende, Filial- und Gruppenleiter der höchsten Gehaltsstufe.

Neu beträgt der Mindestlohn für ungelernte Mitarbeitende bei Lidl Schweiz somit 4500 Franken nach bisher 4360 Franken im Monat. Angestellte in der Filiale und im Lager, die über eine zweijährige Ausbildung verfügen, erhalten neu 4550 Franken Mindestlohn (bisher: 4400 Fr.) und solche mit einer dreijährigen Ausbildung 4600 Franken (bisher: 4500 Fr.). Diese Löhne gelten für Angestellte im Vollzeitpensum und werden 13 Mal im Jahr ausbezahlt.

«Die geforderte Erhöhung der Mindestlöhne ist angesichts der Teuerungsentwicklung notwendig», wird Pascal Lamprecht, Fachverantwortlicher Sozialpartnerschaft beim Kaufmännischen Verband Schweiz, in der Mitteilung zitiert. Der Verband begrüsse deshalb den Schritt von Lidl.

Mit der kommunizierten Lohnerhöhung nähert sich der Discounter etwas an den Konkurrenten Aldi Suisse an, der mit 4646 Franken laut eigenen Angaben den höchsten Mindestlohn der Branche bietet. Aldi hat die Lohnsumme allerdings für dieses Jahr generell nur um 1 Prozent erhöht.

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