Mostobsternte fällt üppig aus

Die Mostobsternte ist angelaufen. Erwartet werden rund 129'000 Tonnen – knapp 85 Prozent mehr als im Schnitt der letzten 4 Jahre.

Die Mostobsternte ist angelaufen. Erwartet werden rund 129'000 Tonnen – knapp 85 Prozent mehr als im Schnitt der letzten 4 Jahre.

Anfang August nahmen die ersten Mostereien den Betrieb auf. Der Schweizer Obstverband (SOV) rechnet mit einer grossen Ernte. Rund 129'000 Tonnen werden erwartet (117'000 T. Äpfel und 12'000 T. Birnen). Das sind knapp 85 Prozent mehr als im Schnitt der letzten 4 Jahre. Das viele Mostobst sei willkommen, denn die Lager seien wegen des Frosts im letzten Jahr leer, schreibt der SOV in einer Mitteilung.

Die gewerblichen Mostereien sind bereit, die gesamte Ernte zu übernehmen. Mit den über dem Inlandbedarf liegenden Mengen werden sie eine Marktreserve anlegen, heisst es. Einen Rückbehalt müssen die Produzenten erst bezahlen, wenn die Gesamtmenge höher ausfällt als erwartet. Für Bio-Mostobst sind keine Rückbehalte notwendig. Die Produzenten-Richtpreise für Mostobst bleiben gegenüber dem Vorjahr für alle Kategorien unverändert.

83 Prozent der Mostäpfel werden in der Region Ostschweiz geerntet, 10 Prozent in der Zentralschweiz, 5 Prozent in der Region Bern/Westschweiz und 2 Prozent in der Region Zürich. Der Anteil Hochstamm wird auf 70 Prozent, die Mengen aus Mostobstanlagen auf 8 Prozent und der Teil aus Tafelobstanlagen auf 28 Prozent geschätzt.

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