Mostobsternte laut Ramseier deutlich tiefer als erwartet

Die Mostobsternte in der Schweiz fiel dieses Jahr um einiges geringer als erwartet aus: Der Schweizer Obstverband habe die Erträge um 22 Prozent überschätzt, teilte die Getränkeherstellerin Ramseier mit Sitz im luzernischen Sursee am Freitag mit.

sda |

Die Mostobsternte in der Schweiz fiel dieses Jahr um einiges geringer als erwartet aus: Der Schweizer Obstverband habe die Erträge um 22 Prozent überschätzt, teilte die Getränkeherstellerin Ramseier mit Sitz im luzernischen Sursee am Freitag mit.

Vor allem die Apfelernte verfehlte die Erwartungen, sie lag fast einen Viertel unter der Schätzung. Dennoch ist die Mostobstverarbeiterin aufgrund der guten Qualität des Obstes zufrieden, wie aus der Medienmitteilung hervorgeht.
Rund 45'000 Tonnen Äpfel und Birnen, ein Grossteil davon aus der Ostschweiz, verarbeitete Ramseier in der Zeit von September bis November 2014.

Ursprünglich hatte der Obstverband mit schweizweit rund 120'000 Tonnen Mostobst gerechnet. Jeweils 60 Prozent der Schweizer Mostobsternte werden in den vier Mostereien von Ramseier verarbeitet.

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