Nachfrage nach Bio-Käse steigt

Die Verkäufe von Bio-Käse im Schweizer Detailhandel sind zwischen 2016 und 2018 um 20,8 Prozent gestiegen. Im selben Zeitraum sanken die Verkäufe von Nicht-Bio-Käse um 1,1 Prozent.

Die Verkäufe von Bio-Käse im Schweizer Detailhandel sind zwischen 2016 und 2018 um 20,8 Prozent gestiegen. Im selben Zeitraum sanken die Verkäufe von Nicht-Bio-Käse um 1,1 Prozent.

Zwischen 2016 und 2018 erhöhte sich die abgesetzte Menge Bio-Käse im Detailhandel um 20,8% auf 5754 Tonnen. Im Nicht-Bio- Segment gab es hingegen einen leichten Absatzrückgang (–1,1% auf 90 121 Tonnen). Der Marktanteil erhöhte sich auf 6 Prozent der Verkaufsmenge von Käse, wie der BLW-Fachbereich Marktanalyse im aktuellen Marktbericht Bio schreibt. 

Umsatzmässig steigerte Bio-Käse den Marktanteil von 6,5 auf 7,9 Prozent. Die Umsatzzunahme ist nicht nur der grösseren Menge zuzuschreiben, sondern auch dem leichten Preisanstieg beim Bio-Käse von durchschnittlich 21.45 Fr./kg im Jahr 2016 auf 21.80 Fr./kg im Jahr 2018. Beim Nicht-Bio-Käse ging der Umsatz leicht zurück und der Durchschnittspreis blieb nahezu unverändert (16.27 Fr./kg im Jahr 2018). Damit erhöhte sich die Preisdifferenz zwischen Bio- und Nicht-Bio-Käse um 22 Rp./kg.

Die grössten mengenmässigen Bio-Marktanteile verbuchten im vergangenen Jahr der Emmentaler und der Gruyère (7,8% respektive 7,4%). Der Bio-Mozzarella steht mengenmässig ganz oben, während ihm der Bio-Gruyère umsatzmässig den Rang abläuft. 2018 generierte der Verkauf von Bio-Käse im Detailhandel einen Umsatz von 125,47 Millionen Franken.

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