Nachfrageboom zu Weihnachten

Wie jedes Jahr zu Weihnachten steigt die Nachfrage nach Eiern massiv an, was die Eierproduzenten vor grosse Herausforderungen stellt.

Allgemein ist die Nachfrage nach Schweizer Konsumeiern gross und dementsprechend angespannt die Marktsituation. «Obwohl die diesjährige Inlandproduktion im Vergleich zum Vorjahr um über 30 Millionen Eier höher liegen wird, reicht dieses erhöhte Angebot bei Weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken», schreibt André Hodel, Vorstandsmitglied von Gallo Suisse, im monatlichen Marktkommentar.

Um den Bedarf zu decken, werden die Eier aus dem nahen Ausland importiert. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat dafür ein Zusatzkontingent von 7500 Tonnen Schaleneiern bewilligt. Das habe sich als wirksame Massnahme zur Entlastung des Marktes erwiesen, heisst es im Marktkommentar und weiter: «Bis Mitte November wurden bereits 4500 Tonnen (60,2 Prozent) importiert, und es wird erwartet, dass das gesamte Kontingent bis zum Jahresende ausgeschöpft sein wird.»

Die hohe Nachfrage betreffe nicht nur den Detailhandel, sondern auch die Lebensmittelindustrie, so Hodel. Denn im Bereich der Verarbeitungseier zeige sich ein klarer Trend zugunsten inländischer Produktion. Das auch wegen des geringen Preisunterschieds zwischen Schweizer und importierter Ware. 

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