Nationalbank erzielt Gewinn von 6,9 Milliarden - Devisen im Wert von 188 Milliarden erworben

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Geschäftsjahr 2012 wie bereits im Januar angekündigt einen Milliardengewinn erzielt. Auf Konzernebene betrug der Überschuss aufgrund hoher Bewertungsgewinne auf Fremdwährungsbeständen und auf Gold 6,9 Mrd. Franken.

sda/blu |

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Geschäftsjahr 2012 wie bereits im Januar angekündigt einen Milliardengewinn erzielt. Auf Konzernebene betrug der Überschuss aufgrund hoher Bewertungsgewinne auf Fremdwährungsbeständen und auf Gold 6,9 Mrd. Franken.

Der in Franken gerechnet höhere Wert der Fremdwährungspositionen in der Bilanz der SNB trug gemäss Communiqué 4,5 Mrd. Fr. zum Konzerngewinn bei, die Erträge und Kurserfolge auf Zinspapieren und Finanzinstrumenten betrugen 8,4 Mrd. Franken. Auf  Beteiligungspapieren - sprich Aktien - erzielte die SNB Erträge von 6,7 Mrd. Franken.

Den Zinserträgen und Aufwertungsgewinnen gegenüber standen wechselkursbedingte Verluste in Höhe von 10,6 Mrd. Franken, wie die SNB am Donnerstag mitteilte. Positiv zum Ergebnis der SNB trugen auch die Aufwertung der Goldbestände (+1,4 Mrd. Franken) und der Stabilisierunsgfonds mit einst wertlosen Wertpapieren der UBS bei (+0,9 Mrd. Franken).

2012 Devisen im Gegenwert von 188 Mrd. Franken erworben

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im vergangenen Jahr 2012 zur Sicherstellung des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken Fremdwährungen im Gegenwert von 188 Mrd. Fr. erworben. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Rechenschaftsbericht der SNB hervor.

Die Devisengeschäfte werden demnach mit einem breiten Kreis von Gegenparteien im In- und Ausland abgeschlossen. Die Nationalbank akzeptiere global weit über hundert Banken als Gegenparteien und decke mit diesem Beziehungsnetz den relevanten Interbankenmarkt ab, hiess es.

Die SNB hat den Euro-Mindestkurs am 6. September 2011 eingeführt und ist seither bereit, zu dessen Durchsetzung «nötigenfalls unbeschränkt Devisenkäufe zu tätigen». 2011 hatte die SNB so Devisen im Gegenwert von 17,8 Mrd. Fr. erworben. Aufgrund der Entwicklung der Devisenreserven dürften die Devisenkäufe des letzten Jahr hauptsächlich in den Monaten Mai bis Juli stattgefunden haben. sda

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