Öl: Grössere Lager, sinkende Preise

Die Öl-Lagerbestände steigen der Opec zufolge trotz der Einigung der Ölförderer auf eine Obergrenze weiter an. Die Bestände lagen im Januar in den Industriestaaten um 278 Millionen Barrel über dem Fünf-Jahres-Schnitt, wie die Organisation erdölexportierender Länder am Dienstag mitteilte.

Die Öl-Lagerbestände steigen der Opec zufolge trotz der Einigung der Ölförderer auf eine Obergrenze weiter an. Die Bestände lagen im Januar in den Industriestaaten um 278 Millionen Barrel über dem Fünf-Jahres-Schnitt, wie die Organisation erdölexportierender Länder am Dienstag mitteilte.

Die Förderdrosselung habe aber zweifelsohne die Preise gestützt, hiess es weiter in dem Monatsbericht. Die Mitgliedsstaaten des Ölkartells hatten sich auf die erste Fördergrenze seit acht Jahren geeinigt. Die Länder hielten sich zunehmend an ihre Zusagen. Auch Russland und zehn weitere Förderländer, die nicht der Opec angehören, beteiligen sich an den Kürzungen.

Zugleich schraubte die Opec aber ihre Prognose für die Förderung in den Ländern, die nicht Teil der Opec sind, nach oben. Vor allem in den USA werde verstärkt Schieferöl gefördert. Die Branche verzeichnet dank der jüngsten Preisanstiege einen Aufschwung. Der Ölpreis gab infolge der Nachrichten nach. Die Sorte Brent verbilligte sich um 1,2 Prozent je Barrel (159 Liter) auf 50,71 Dollar, US-Leichtöl um 1,5 Prozent auf 47,67 Dollar.

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