Ölförderbremse: Ringen um Disziplin

Mehrere Öl-Länder denken an eine Verlängerung des selbst auferlegten Förderlimits. Es sei eine Option, zur Stabilisierung des Ölpreises die Begrenzung über das erste Quartal 2018 hinaus zu verlängern, teilte ein Komitee der Allianz von Opec- und Nicht-Opec-Staaten am Montag nach einem Treffen im russischen Sankt Petersburg mit.

Mehrere Öl-Länder denken an eine Verlängerung des selbst auferlegten Förderlimits. Es sei eine Option, zur Stabilisierung des Ölpreises die Begrenzung über das erste Quartal 2018 hinaus zu verlängern, teilte ein Komitee der Allianz von Opec- und Nicht-Opec-Staaten am Montag nach einem Treffen im russischen Sankt Petersburg mit.

Zugleich wurden alle 24 dem Bündnis angehörenden Förderstaaten aufgerufen, sich strikt an das Limit zu halten. Zwar seien die Vorgaben in den ersten sechs Monaten zu 98 Prozent erfüllt worden, aber einige Länder sollten umgehend ihre Verpflichtungen beachten. «Alle Länder sollten ihre Verpflichtungen zu 100 Prozent erfüllen», meinte der russische Energieminister Alexander Nowak. Durch das Abkommen seien in den ersten sechs Monaten mehr als 350 Millionen Barrel Öl weniger gefördert worden, sagte Nowak Agenturen zufolge.

Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und elf weitere Staaten haben seit Beginn des Jahres ihre Produktion um 1,8 Millionen Barrel (je 159 Liter) täglich gekürzt. Die Gesamtmenge soll 32,5 Millionen Barrel nicht überschreiten. Das Bündnis ist eine Reaktion auf den vergleichsweise niedrigen Ölpreis von teils unter 50 Dollar pro Fass. Trotz der Massnahmen hat sich der Ölpreis bisher nicht deutlich erholt.

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