Russland: Getreideerträge tiefer als 2023

Die durchschnittlichen Getreideerträge in Russland fallen bislang deutlich kleiner aus als 2023. Für Weizen gibt das Moskauer Agrarressort einen Wert von 35,7 dt/ha an.

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Die russischen Landwirte müssen offenbar deutliche Abstriche bei den diesjährigen Getreideerträgen machen. Wie das Moskauer Landwirtschaftsministerium mitteilte, liegen die Durchschnittserträge zumindest beim bislang gedroschenen Weizen und Gerste unter dem Vorjahresniveau.

Für Weizen gibt das Agrarressort einen Wert von 35,7 dt/ha an.  Im vergangenen Jahr waren im Schnitt 39 dt/ha vom Halm geholt worden. Der Durchschnittsertrag von Gerste liegt bei 33,2 dt/ha, nach 37,8 dt/ha im Vorjahr.

Bis am 19. Juli waren in Russland bereits 46,8 Mio. Tonnen Getreide und Hülsenfrüchte geerntet. Das waren 25,9 Mio. Tonnen und damit mehr als doppelt so viel wie zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die jüngste Prognose des russischen Landwirtschaftsministeriums für die diesjährige Getreideernte beläuft sich auf 132 Mio. Tonnen, darunter 85 Mio. Tonnen Weizen.

Der Internationale Getreiderat (IGC) ist hingegen pessimistischer. Die Londoner Fachleute liessen ihre Prognose für die Weizenernte Mitte Juli unverändert bei 81,8 Mio. Tonnen. Im Jahr 2023 waren in Russland insgesamt 144,9 Mio. Tonnen Getreide gedroschen worden.

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