S: Bio wächst deutlich langsamer

Der Zuwachs biologisch bewirtschafteten Fläche hat sich in Schweden im vergangenen Jahr deutlich verlangsamt. Der Biolandbau rangiert allerdings bereits auf vergleichsweise hohem Niveau.

Der Zuwachs biologisch bewirtschafteten Fläche hat sich in Schweden im vergangenen Jahr deutlich verlangsamt. Der Biolandbau rangiert allerdings bereits auf vergleichsweise hohem Niveau.

Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes nahm die nach ökologischen Kriterien bewirtschaftete Fläche 2019 nur noch um 5'200 ha auf 614'300 ha zu.

Der Biolandbau macht aber bereits mehr als ein Fünftel der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche Schwedens aus. Unverkennbar ist laut amtlicher Statistik eine nachlassende Dynamik beim Flächenwachstum: Den amtlichen Erhebungen zufolge befanden sich im vergangenen Jahr noch 58'300 ha in der Umstellungsphase; das waren etwa 20% weniger als 2018 und der zweite Rückgang in Folge.

Allerdings hatte es ähnliche Schwächephasen schon in früheren Jahren gegeben. Zudem könnte die jüngste Entwicklung auch eine Folge der Trockenheit in den Jahren 2018 und 2019 gewesen sein. Der Biolandbau ist in Schweden je nach Region sehr unterschiedlich vertreten. Die Statistik weist beispielsweise für die Provinz Skåne am südlichsten Ende des skandinavischen Landes lediglich einen Bioanteil von rund 8% aus. An der Spitze der Skala steht Jämtland in der Landesmitte, wo inzwischen fast 40% der Acker- und Grünlandflächen biologisch bewirtschaftet werden.

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