Schlachtrinderpreise klettern weiter

Die Schlachtrinderpreise in der Europäischen Union haben ihren Anstieg zuletzt wieder fortgesetzt.

In der vergangenen Woche wurden Jungbullen der Handelsklasse R3 nach Angaben der EU-Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten für 457,06 Euro/100 kg (482.88 Sfr./100kg) Schlachtgewicht (SG) gehandelt, das waren 0,6 % mehr als in der Woche zuvor.

In den Mitgliedstaaten kam es verbreitet zu überdurchschnittlichen Aufschlägen. In Italien entwickelte
sich die Notierung sehr fest und legte um 9,1% zu. In Belgien, Dänemark, Österreich, Frankreich und Deutschland verteuerten sich R3-Bullen zwischen 1,6 % und 1,0 %.

Vergleichsweise mager fiel der Zugewinn mit 0,5 %in Irland aus. In Polen, den Niederlanden und Spanien gaben die Preise derweil zwischen 0,2 % und 0,3 % nach.

Nachfrage nach Schlachtkühen steigt auch

Auch die Nachfrage nach Schlachtkühen zog in der Gemeinschaft weiter an: Tiere der Handelsklasse O3 erlösten den Kommissionsangaben zufolge im Mittel 368,95 Euro/100 kg (389.79 Sfr./100kg) SG und damit 1,3 % mehr als in der Vorwoche. In Belgien, Spanien, Italien und Deutschland legten die betreffenden Preisfeststellungen zwischen 3,2 % und 2,1 % zu.

In Frankreich, Dänemark und den Niederlanden stiegen die Erlöse für O3-Kühe um 1,3 % bis 0,8 %. In Polen fiel der Zuschlag mit 0,3 % vergleichsweise gering aus, und in Irland stagnierten die Preise auf dem Niveau der Vorwoche. In Österreich gab die Notierung entgegen dem positiven EU-Trend um 0,6%nach.

Kräftiger Anstieg bei Schlachtrindern

Nochmals etwas kräftiger als bei den Altkühen stieg die Nachfrage nach Schlachtfärsen in der Gemeinschaft an. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden laut Kommission durchschnittlich 441,55 Euro/100 kg (466.49 Sfr./100kg)  SG gezahlt, das entsprach einem Plus von 1,5 %. In Italien präsentierte sich die Notierung dabei ausserordentlich fest und legte um 13,2 % zu.

In Spanien konnten sich die Mäster über einen Zuschlag von 4,7 % freuen. In Belgien, Österreich, Deutschland und Dänemark verteuerten sich R3-Färsen zwischen 2,1%und 1,2%.Deutlich unter demEU-Schnitt fielen die Zuschläge mit 0,4 % und 0,2 % in Frankreich und Irland aus. In Polen gab die Notierung nach; die Preise fielen dort um 1,2 % unter das Niveau der Vorwoche. 

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